“Acht”-Meilen-Sommer in Efteling

Am Montag, den 8. Juli, beginnt in Efteling wie jedes Jahr der Sieben-Meilen-Sommer. Eine Bezeichnung, in diesem Jahr irreführend ist, denn erstmals gibt es das Sommerprogramm nicht sieben, sondern acht Wochen lang. Ein besonderes Highlight in dieser Zeit sind die Samstage: Dann ist der Park bis 24 Uhr geöffnet und auf sieben Plätzen findet am Abend umfangreiches Live-Entertainment statt – von südamerikanischer Salsa bis hin zu französischem Can-Can ist alles vertreten. Doch nicht nur an Samstagen lohnt sich ein Besuch in Efteling, denn auch an den sechs anderen Tagen der Woche hat der Park länger, bis 20 Uhr, geöffnet – zwei Stunden mehr stehen den Gästen dann zu Verfügung.

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Buntes Liveentertainment kann an den Samstagen im Sieben-Meilen-Sommer erlebt werden.

Neu in dieser Saison sind Updates der Parkshow Raveleijn und mutmaßlich auch der Wassershow Aquanura. Im Fall von Raveleijn waren der bisherigen Show immer dramaturgische Schwächen vorgeworfen worden. Mit einer neuen Show, die bereits Ende April Premiere feierte und in Zusammenarbeit mit dem französischen Freizeitpark Puy du Fou entstand, versucht man diesem Missstand wohl entgegenzutreten. Die Bühne zeigt sich nun, durch neue Requisiten, stark verändert und auch der Ablauf der Show ist anders – die eigentliche Story ist jedoch gleich geblieben. Ein Update von Aquanura ist indes noch nicht offiziell bestätigt, kursierende Videoaufnahmen stützen aber das Gerücht, dass im Sommer eine neue Show mit neuer Musik veröffentlicht wird.

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Komplett überarbeitet: Die Parkshow Raveleijn.

Am 1. September endet der Sieben-Meilen-Sommer schließlich, zugleich wird man aber auch personell von jemandem Abschied nehmen müssen: Efteling hat kürzlich in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Vorstandsvorsitzender Bart de Boer, seit 2008 bei Efteling, am 1. September von seinem Amt zurücktreten wird. Offizielle Begründung: Nach einer Phase starken Wachstums, sei nun die Zeit für eine Phase der Konsolidierung gekommen. Sowohl der Aufsichtsrat, als auch Bart de Boer selbst, kommen vor diesem Hintergrund zu dem Schluss, dass nun ein anderer Führungsstil vonnöten ist.

Bildquelle: Efteling (2x)

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