Airtimers Themenmonat Spanien: Shambhala – PortAventura

Unser Themenmonat Spanien geht in die nächste Runde. Diesmal stellen wir euch den B&M Hyper-Coaster Shambhala vor, welcher seit 2012 die Skyline des spanischen Freizeitpark-Resorts PortAventura prägt.
Alle Daten, Fakten, sowie unsere persönliche Meinung zum Gesamterlebnis präsentieren wir euch in den nachfolgenden Zeilen.

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Bereits vom Parkeingang sieht man den Giganten

Die reinen Fakten zur Bahn lassen bereits ohne einen Blick auf die Achterbahn Großes erwarten – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn dank einer Höhe von 76 Metern und einer Abfahrtshöhe von 78 Metern ist Shambhala nicht nur die höchste Achterbahn Europas, sondern auch die dritthöchste Achterbahn den die Schweizer Edel-Schmiede je erbaut hat. Lediglich der im selben Jahr eröffnete Giga-Coaster Leviathan in Canada‘s Wonderland und der vor kurzem eingeweihte Fury 325 in Carowinds sind höher. Einen weiteren Rekord – zumindest in Europa – verpasste die Bahn nur knapp. So ist sie mit einer Top-Geschwindigkeit von 134 km/h gerade mal 1 km/h langsamer als der aktuelle Rekordhalter. Da dieser allerdings Furius Baco heißt und im selben Park steht, lässt sich dieser nicht geknackte Rekord sicherlich verkraften. Doch auch die weiteren Fakten der drei Minuten langen Fahrt lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. So bietet die Bahn neben sechs Camelbacks auch noch eine schleifenartige Kurve und einen vorgetäuschten Splash!

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B&M wohin das Auge reicht – Anklicken zum Vergrößern!

Beeindruckend dabei ist sicherlich die Lage der höchsten Achterbahn Europas. So kann man die Bahn schon etliche Kilometer vom Park entfernt sehen. Und auch im Park hat man fast immer einen perfekten Blick auf Shambhala. Doch bevor man sie nun endlich fahren kann, muss man erst einmal den kompletten Park durchqueren bis man im chinesischen Themenbereich angekommen ist, wo sich beide B&M Bahnen des Parks befinden. Dort erwartet einen ein beeindruckendes Bild, denn der seit dem Jahr 1995 im Park befindliche B&M Sitdown Coaster Dragon Khan, welcher mit einer Höhe von 45,1 Metern sicherlich auch nicht der Kleinste ist, wirkt gegen dem über ihm thronenden Hyper-Coaster Shambhala eher wie eine Familienachterbahn. Das Zentrum des Themenbreichs mit dem Fokus auf den Himalaya bietet dabei ein tibetanischer Tempel, in dem sich die Station befindet. Auch weitere kleine Themingobjekte und ein Tunnel runden den stimmungsvoll wirkenden Gesamteindruck ab. Wenn man nun endlich fahren möchte, muss man erst einmal einen riesigen Warteraum mit den in Freizeitparks sehr beliebten Zick-Zack-Wartereihen über sich ergehen lassen. Doch auch einen Single Rider- und Fastpass-Eingang kann die Bahn aufweisen!

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Airtime! Airtime! Airtime!

Nachdem man nun von einem Einweiser in eine der 16 Reihen zugeordnet wurde, kann die Expedition zum Himalaja endlich beginnen! Nach einer kleinen Rechtskurve befindet man sich auch schon vor dem beeindruckenden Lifthill, welcher dank eines Kettenlifts schnell erklommen ist. Oben kann man nun kurz den genialen Blick auf das Meer und den Park genießen, ehe der Zug dem Boden entgegen saust. Nun folgt ein Tunnel woraufhin einem der erste Camelback dank toller floating Airtime wieder in den Himmel schießen lässt. Anschließend gleitet der Zug in eine schleifenförmige Steilkurve und ändert somit die Fahrtrichtung. Diese befördert den Zug dann über einen kleinen Hügel, welcher einen leichten Hauch von ejektor Airtime verspüren lässt. Nach einem weiteren Camelback folgt die Splash-Zone. Der Rest der 1564 Meter langen Strecke wird mit verschiedensten Camelbacks, die einen weitere Male schweben lassen, harmonisch abgeschlossen.

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Auch wenn der Splash nur vorgetäuscht ist, bleibt es ein echter Hingucker!

Abschließend sei zu sagen, dass PortAventura mit dieser 25 Millionen Euro teuren Investition wohl alles richtig gemacht hat. Das sanfte Fahrgefühl in Kombination mit Geschwindigkeit, Airtime und spannungsvollen Kurven machen die Bahn zu einem tollen Gesamterlebnis. Ob man die Airtime nun perfekt findet oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Wer lieber brachiale Airtime hat, wird bei Shambhala sein Glück nicht finden, denn hier werden die Fahrgäste sanft aus den Sitzen gehoben, was dem Gefühl des Schwebens wohl schon sehr nahe kommt. Vor allem die großzügige Arm- und Beinfreiheit und die gemütlichen Sitze optimieren den Gesamteindruck. Eines ist jedenfalls klar: Mit Shambhala besitzt PortAventura nun ein weiteres Achterbahn-Highlight in Europa, wenn nicht sogar das Top-Highlight. Doch da sollte sich jeder selbst ein Bild von machen!

Pictures: Copyright Airtimers.com

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