Airtimers Wochenrückblick KW 27 – Eine Perle für Dubai

Achterbahnen

  • Kein gemeinsamer Betrieb von Zumanjaro und Kingda Ka?
    Wie die Coaster Crew erfahren haben will, gibt es Probleme beim neuen Freifallturm Zumanjaro in Six Flags Great Adventure. Die Attraktion ist direkt an die Stützenkonstruktion des Top Hats der Kingda Ka, der höchsten Achterbahn der Welt, gebaut. Den Informationen zufolge hat es der Bundesstaat New Jersey nicht gestattet, dass beide Attraktionen gleichzeitig betrieben werden. Stattdessen folgen auf zwei Fahrten der Kingda Ka nun wohl ein Drop von Zumanjaro. Gift für die ohnehin nicht kurzen Wartezeiten an der Kingda Ka.
  • Tayto-Park darf Holzachterbahn bauen und weiter wachsen
    Grünes Licht für den irischen Tayto Park, einen der meistberedeten Neuaufsteiger in der europäischen Freizeitparkszene. Dafür verantwortlich sein dürfte vor allen Dingen sein neuestes Projekt, eine gigantische Holzachterbahn, gebaut von der renommierten Gravity Group. Nun haben auch die kommunalen Gremien ihr Okay gegeben – sowohl für den Bau dieser Attraktion, als auch für weitere Pläne. Die Holzachterbahn selbst wird 8,5 Millionen Euro kosten, darüber hinaus werden allerdings noch weitere 16,5 Millionen Euro in den Ausbau des Parks fließen.
tayto park rollercoaster Airtimers Wochenrückblick KW 27   Eine Perle für Dubai

Im irischen Tayto Park entsteht bald die zweitschnellste und längste Holzachterbahn Europas – zugleich die erste mit Inversionen.

  • Munteres Schienenraten
    Efteling baut im nächsten Jahr einen Dive Coaster, auch das Gardaland wird einen solchen – so die starke Vermutung – dann eröffnen. In beiden Fällen gilt B&M als der wahrscheinliche Hersteller und somit geht in beiden Fällen der Blick auf ein amerikanisches Firmengelände, auf dem – so ist es bekannt – die Schienen neuer B&M-Produkte angefertigt und gelagert werden. In den letzten Tagen wurden weiße Schienen bereits im Gardaland gesichtet, sodass die in Übersee erblickten roten Schienen (passend zum Bergbautheming) in die Niederlande wandern könnten. Man darf gespannt sein.

Freizeitparks

  • Legoland Windsor von Greenpeace-Aktivisten “erobert”
    Die Besucher des britischen Legolands müssen vor einigen Tagen beim Blick auf die Legominiaturstadt höchst überrascht gewesen sein, denn tatsächlich war der Nachbau einer Ölplattform und auch der des Big Ben durch ein Detail verändert worden – dort befanden sich nun Transparente der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die beweilen auch an realen Ölplattformen auf spektakuläre Weise solche Transparente anbringt. Anhänger der Organisation waren hierfür verantwortlich.
  • Weltweit größte Mall mit weltweit größtem Indoor-Themenpark entsteht in Dubai
    Von Dubai ist man mittlerweile gar nicht mehr gewohnt, etwas zu hören, was nicht zugleich, das größte, teuerste oder in sonstiger Weise bemerkenswerteste Projekt der Welt ist. Das Neuste in dieser Reihe: die größte Mall der Welt zusammen mit dem größten Indoor-Themenpark der Welt. Es wurden weder Details zum Zeitpunkt der Fertigstellung noch zu der finanziellen Seite geäußert, lediglich einzelne Kennwerte wie die Fläche (743.000 Quadratmeter), die Anzahl der Hotels (100) sowie die Kapazität (180 Millionen Gäste im Jahr) sind bekannt. Eine gesunde Skepsis ist hier unter Umstände nicht fehl am Platz.
  • Pearl of Dubai – Unterwasserthemenpark
    Zu einem weiteren Themenparkprojekt in Dubai ist zumindest bereits der Name und die Thematisierung bekannt: Die Pearl of Dubai soll ein Unterwassertheming erhalten und unter anderem das Tauchen nach der berühmten mythischen Unterwasser-Stadt Atlantis ermöglichen. Während nähere Details sowie das Eröffnungsjahr nicht veröffentlicht wurden, lässt die für das Theming verantwortliche Gruppe aufhorchen: Diese war bereits für den Avatar-Film sowie die Pirates-of-the-Carribean-Reihe verantwortlich.
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Ein Artwork der Pearl of Dubai.

Disney

  • Ein Fall fürs Gericht – Behindertenvertretung klagt gegen das Pariser Disneyland
    In Frankreich hat die Vereinigung  The National Union of Charities for Parents with Disabled Children gegen das Pariser Disneyland geklagt. Der Vorwurf: Der Freizeitpark praktiziere “institutionalisierte Diskriminierung”. Im Blick haben die Initiatoren den Umgang mit sichtbar und nicht-sichtbar behinderten Kindern. Die Organisation prangert u.a. die Trennung lernbehinderter Kinder bei einer Fahrt sowie die Pflicht an, die Behinderung am Eingang anzuzeigen. In einer Stellungnahme hat Disney sein Vorgehen verteidigt: “Wir müssen in erster Linie ihre Sicherheit gewähren. Wenn die Attraktion in der Nacht blockiert, müssen die Mitarbeiter präzise wissen, wo sie [die Fahrgäste mit Behinderung, d. Red.] sich befinden”.
  • Großangelegte Personalsuche in Disney World
    Für das Walt Disney World Resort sucht Disney zur Zeit in allen Bereichen neues Personal: Rund 1000 Stellen müssen besetzt werden, sowohl in den vier Parks als auch in zwei Wasserparks, ESPN Wide World of Sports, über 20 Hotels und in der Downtown Disney Area. Da dürfte für jeden was dabei sein.

Verschiedenes

  • Wechsel bei GCI – drei Köpfe verlassen die Firma
    Beim auch in Europa vertretenen Holzachterbahnhersteller Great Coasters International haben sich gleich drei führende Mitarbeiter - Jeff Pike, Chris Gray und Evan Souliere – verabschiedet. Zusammen mit Bill Wydra haben sie die Firma Skyline Attractions gegründet, die sich fortan an das entwickeln neuer, innovativer Attraktionstypen heranwagen will. Um einen echten Bruch handelt es sich wohl aber nicht, denn weiterhin will man mit Great Coasters International zusammenarbeiten.

Bilder Copyright: Reef Worlds / Tayto Park

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