Chinas Freizeitparks – Und die Schlümpfe sind doch kommunistisch

Obwohl die chinesische Regierung gerade erst den Riegel vor neu geplanten Freizeitpark-Projekten geschoben hat, um allen geplanten Großinvestitionen den Garaus zu machen, scheint das nicht Meldungen rund um neue Projekte eingedämmt zu haben. Laut einem neuesten GTZ Bericht plant die Chengdu Teda Sino-Europe Construction Group zusammen mit IMPS, die Besitzer der Schlümpfe, den Bau eines Schlümpfe Parks in der Nähe von Chengdu, China. Wie das möglich ist erklärt sich in der alleinigen Größe des Projekts. Laut aktuellen Zahlen ist lediglich ein Investitionsvolumen von ca. 22 Millionen Euro angedacht um den allseits beliebten Klassiker Leben einzuhauchen. Eine Sperre hat die Regierung aber erst kürzlich für Projekte über 53 Millionen ausgesprochen.

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Wo und wie man den Park in den nächsten 3-5 Jahren aus der Erde stampfen will, ist laut eigenen Angaben hingegen noch nicht bekannt. Der Grund für den Bau des Freitzeitparks liegt für die Investoren aber auf der Hand. Chengdu, wegen seiner beheimateten riesigen Pandas ein großes Tourismusgebiet, scheint der perfekte Ort um neben dem Park auch noch andere Touristenattraktionen aufleben zu lassen. Nach optimistischer Schätzung erwartet sich die Chengdu Teda Sino-Europe Construction Group bis zu 10 Millionen Besucher jährlich. Und warum nicht? Schlümpfe als perfektes Leitbild chinesisch kommunistischer Lebensart. Alle schauen gleich aus, arbeiten hart und werden von einem marxistisch aussehenden „Papa“ durch die Pampa gejagt. Der belgische Klassiker wird sozusagen multikulturell. Und das jetzt nicht nur allein durch die mehr schlecht als rechte amerikanische Adaption, die zurzeit in den heimischen Kinos zu finden ist.

Picture: Copyright The Smurfs

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