Walt Disney World Resort Check – Disney’s Polynesian Resort

Nach dem Contemporary Resort wollen wir euch diesmal auf eine Reise ins Disney’s Polynesian Resort mitnehmen. Auch dieses Deluxe Resort wurde am 1. Oktober 1971 eröffnet und liegt genau wie das Contemporary Resort an dem bekannten handgemachten See namens Seven Seas Lagoon und wird ebenfalls durch die Monorail mit dem Magic Kingdom verbunden.

Design und Bauarbeiten:
Das Design ergibt sich eigentlich direkt mit dem Namen: es handelt sich um ein Hotel ganz im Stil von Ozeanien. So wundert es nicht, dass der Designer Welton Becket die sogenannten Longhouses von außen eher schlicht gelassen hat, damit die Häuschen das gleiche Flair versprühen wie ozeanische Lodges. Bei den ursprünglichen Bauarbeiten hat man, genauso wie auch schon im Contemporary Resort, auf das Stahlrahmen-Konzept der US Steel Corporation gesetzt. Einen kleinen Unterschied gab es aber trotzdem: Während im Contemporary zuerst die Rahmen gesetzt und die vorgefertigten Zimmer eingesetzt wurden, hat man im Polynesian Resort erst die Zimmer platziert und die Rahmen dann im nach hinein rund um die Zimmer befestigt.

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Eine Übersicht über das Resort verschafft ein eigener Plan

Als das Resort 1971 unter dem Namen Polynesian Village eröffnete, gab es 492 Zimmer verteilt auf acht Longhouses. Bereits sieben Jahre später wurde ein weiterer Gebäudekomplex, ein zweiter Pool und ein Restaurantbereich ergänzt. Im Jahre 1985 folgte schließlich eine dritte Erweiterung: hier erhielt das Resort dann zwei weitere Longhouses und wurde auf Disney’s Polynesian Resort umgetauft. Insgesamt fasst das Resort derzeit 847 Zimmer, welche alle im Jahr 2013 komplett renoviert wurden.

Layout:
Das Herzstück des Resorts ist das Hauptgebäude, welches Great Ceremony House genannt wird. Dieses Haupthaus beinhaltet unter anderem den Gästeservice, die Rezeption, die Lobby, jede Menge Einkaufsmöglichkeiten und verschiedene Restaurants. Die anderen elf Longhouses sind in dem schönen, tropisch angehauchten Parkareal des Resorts untergebracht und liegen so teilweise direkt an der Seven Seas Lagoon oder zum Beispiel direkt neben den Pools. In zwei der Longhouses gibt es auch noch ein Concierge Level, in dem für Suite-Bewohner und VIPs Snacks und Erfrischungen aufgetischt werden.

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Der Pool besticht mit Wasserfällen und Rutschen

Öffentliche Bereiche:
In diesem Resort hat der öffentliche Bereich ja schon fast einen eigenen Namen, nämlich wie bereits erwähnt Great Ceremony House. Ganz besonders macht dieses der tropische Regenwald mit Wasserfall, in welchem mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten leben. Aber auch sonst hat das Resort neben Shopping und Restaurants einiges zu bieten. So gibt es eine beaufsichtigte Kindertagesstätte, wie bereits erwähnt mehrere Pools inklusive Wasserrutschen, spezielle lauschige Plätzchen zum Sonnenuntergang schauen, einen Fitness- und Spa-Bereich und, wie es sich für ein gutes Hotel gehört, natürlich auch einen Concierge.

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Die Lobby besticht mit einem von unzähligen Pflanzen umsäumten Wasserfall

Das beliebte Disney-Transportsystem steht den Hotelgästen selbstverständlich auch zur Verfügung und man kann sich Fahrräder oder kleine Boote mieten, um die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Empfehlen können wir euch, doch mal Wishes vom Strand aus zu begutachten. Gibt es denn etwas Schöneres, als barfuß in einem Strandkorb sitzend das schöne und romantische Disney-Feuerwerk zu gucken?

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Einige Longhouses liegen direkt an der Seven Seas Lagoon

Zimmer:
Natürlich gibt es auch hier viele verschiedene Zimmerarten und Aussichten zur Auswahl. Den Anfang macht das klassische Zimmer: Hier können maximal fünf Erwachsene schlafen und es gibt neben einer kleinen Terrasse oder einem Balkon zwei Queensize-Betten und eine Schlafcouch. Je nachdem, welche Aussicht man wählt, bekommt man entweder ganz normal den Pool oder die Landschaft, die schöne Lagune oder einen Blick auf das wunderschöne Magic Kingdom. Das Design der Zimmer ist eher schlicht, mit dunklen Möbeln aber jede Menge Liebe zum Detail, die man vor allem an den vielen Schnitzereien und Verzierungen erkennt.

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Ein Standardzimmer im Polynesian Resort

Wer es allerdings lieber ein bisschen luxuriöser mag, der hat zwei Möglichkeiten: entweder er bezahlt ein paar Euro mehr pro Nacht und genießt die Vorzüge des Club Levels. Hier gibt es dann, wie weiter oben bereits erwähnt, die Snacks und Erfrischungen in der Concierge Lounge, oder man bucht direkt eine Suite. Die Suiten beinhalten alle ein Schlafzimmer und haben einen großen Wohn- und Fernsehraum dabei. Auch diese Suiten bieten Platz für maximal fünf Erwachsene.

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Blick in eine Suite

Restaurants und Bars:
Das Polynesian Resort hat zwei Restaurants, ein Selbstbedienungsrestaurant, eine Poolbar, eine reguläre Bar und eine Dinnershow. Bei dem Selbstbedienungsrestaurant handelt es sich um die Captain Cooks Snack Company und ist 24 Stunden geöffnet. Es befindet sich im Great Ceremony House und bietet jede Menge Köstlichkeiten mit einem Inselflair. Besonders zu empfehlen sind der Tonga Toast und der Dole Whip.

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Im Kona Cafe warten wahre Gaumenfreuden

Seinen Ursprung hat der Tonga Toast aber eigentlich aus dem Kona Cafe, einem Bedienrestaurant im zweiten Stock des Great Ceremony House. Dieses Restaurant bietet Frühstück, Mittag- und Abendessen an und die Speisen genießen einen asiatischen Einfluss. So gibt es mittags asiatische Nudeln und abends Sushi. Das zweite Bedienrestaurant ist das allseits beliebte All-You-Can-Eat-Restaurant Ohana. Hier bringen die Kellner frisch gegrillte Fleisch- und Fischspieße direkt zum Tisch. Der geheime Star ist aber der Bread Pudding, den es hier zum Dessert gibt. Zum Frühstück kann man neben hawaiianischen Spezialitäten auch noch diverse Disney-Charakter treffen.

Wer den Abend nach einem Parkbesuch ausklingen lassen will und einen leckeren Cocktail aus einer Ananas schlürfen möchte, dem kann man die Tambu Lounge empfehlen. Diese ist direkt an das Restaurant Ohana angeschlossen und ist ab dem späten Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Wer es gerne musikalisch mag, der sollte sich die Dinnershow Disney’s Spirit of Aloha genauer anschauen. Neben polynesischer Musik gibt es hier auch ein All-You-Can-Eat-Buffet und jede Menge Entertainment.

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Traditionelle polynesische Tänze können hier bewundert werden

Fazit:
Das Polynesian Resort hat für alle etwas zu bieten und empfiehlt sich besonders für Personen oder Familien, die gerne ein Deluxe Resort haben, aber es trotzdem locker und lässig mögen. Mit dem ganz besonderen Flair und den vielen tollen Restaurants kann man hier wirklich viele schöne Tage und Nächte verbringen. Außerdem gibt es Dole Whip bis zum Abwinken – da muss man begeistert sein. Aloha, wir kommen bestimmt wieder!

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Ein tropisches Paradies unter Palmen

Copyright Bilder: Disney

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