Efteling baut Dive-Coaster und investiert insgesamt 36 Mio. Euro für 2015

Wir haben die nächste Osterüberraschung für euch! Kaum freut man sich über neue Achterbahnen in der aktuellen Saison, freut man sich auf die nächsten kommenden Achterbahnen in den folgenden Saisons: Der neue Parkleiter Fons Jurgens (44) gibt zu seinem Amtsantritt einer niederländischen Tageszeitung ein Interview und lässt direkt die Bombe platzen: Bis 2020 sollen weitere 36 Millionen Euro investiert werden, um das bereits ausgegebene Ziel, am Ende dieser Periode 5 Millionen Besucher pro Jahr zu begrüßen, erreichen zu können.

Efteling steht für Attraktionen auf höchstem Niveau bei familiengerechten Fahreigenschaften -
dafür ist der Park schon zum Besten weltweit prämiert wurden.
Hier der neue Parktrailer, falls ihr den Zauber von Efteling noch nicht kennt

Die Investition richtet sich dabei auf zwei Haupterweiterungen: Zum einen wird der Ferienpark Bosrijk um 400 Betten erweitert und erreicht dann eine Gesamtbettenzahl von 1550.
Die zweite – für die meisten viel spannendere Erweiterung – wird ein Dive Coaster, der zur Saison 2015 eröffnen wird. Die Fakten, die bisher bekannt sind, lassen sich schnell lesen: 37,5 Meter freier Fall bei einer Investitionssumme von 18 Millionen Euro – 6 Millionen Euro mehr, als Deutschlands erster Dive Coaster Krake im Heide-Park Resort bei Soltau gekostet hat. Der Hersteller wurde noch nicht bekannt gegeben, auszugehen ist natürlich von der Schweizer Edelachterbahnschmiede Bollinger & Mabillard, doch vielleicht lässt der Park auch mal einen anderen Hersteller an den Coaster-Typ. Der Parkchef Jurgens bezeichnet die Fahrt als eine „spannende Ergänzung” und will sich damit vor allen Dingen auf die jugendliche Zielgruppe der 10- bis 15-jährigen konzentrieren. Die Anlage wird in eine typisch ‘eftelingsche’ Geschichte gepackt und damit eine vollständige Thematisierung erhalten. Wir sind gespannt und freuen uns über jeden Schritt den der niederländische Top-Freizeitpark unternimmt – wir vertrauen ihm.

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Ab durchs Wasser: Bekommt Krake bald einen kleinen oder großen Bruder im 400 Kilometer entfernten Eftling?

Ausgeschlossen ist ebenfalls, dass für den Dive Coaster die über 30 Jahre alte Loopingachterbahn Python weichen muss: Das stellte Efteling direkt klar, der Vekoma-Klassiker bleibt dem Park erhalten. Auch zum Hartenhof, einem immer wieder verschobenen Darkrideprojekt, äußerte sich Jurgens. Noch immer stände das Projekt auf der Agenda bis 2020, man verfolge es nur nicht mehr so intensiv, wie noch zuvor. Bisher war als Eröffnungsjahr „frühestens 2015“ angegeben worden, dass die Attraktion jedoch im nächsten Jahr eröffnet dürfte aufgrund der Aussagen und der dann eröffnenden neuen Achterbahn nahezu ausgeschlossen sein und sich auf die kommenden Jahre verschieben.

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Python bleibt und muss keinen Platz für den neuen Dive-Coaster machen. Das Rästelraten um den Standort der neuesten Erweiterung muss also weitergehen…

Fotos (c) Airtimers.com (Mathias Cuypers & Eric Christopher Straube)

3 Kommentare

  1. René sagt:

    36 Mio. bis 2020 kommt ja nicht so wirklich hin. Die 36 Mio sind ja allein die Investitionssumme für’s nächste Jahr. ;) Der Hartenhof würde diese Summe mit seinen 42,5 Millionen € ja schon alleine übersteigen. :D

  2. In den Jahren 2015 bis 2020 werden 36 Mio. investiert. Das sind Pro Jahr 7,2 Mio. Welcher Park kann sich so etwas leisten? Entweder ist der Hartenhof schon drin und teilweise angerechnet, oder er wird auf die nächste Zehn-Jahres-Periode verschoben. Vielleicht für das große Jubiläum 2022?

  3. Mathias sagt:

    Bis 2015 werden die 36 Millionen ja investiert, sowohl die Bahn als auch Bosrijk eröffnen in diesem Jahr. Beide Dinge kosten jeweils 18 Millionen und werden also schon früher investiert. Im Interview hat Fons Jurgens zudem gesagt, dass man nicht zur Bank gehen müsse für diese Summe sondern das Geld so hat.

    Der Hartenhof ist komplett ausgeklammert… Der sollte ja 42,5 Millionen Euro kostet und ist in den 36 Millionen nicht mit drin… Wann der allerdings kommt ist laut den Aussagen ja etwas ungewiss – man verfolgt das Projekt zwar weiter, aber nicht mehr so intensiv…