Nie wieder anstehen müssen!? Englands Fast Pass Systeme im Vergleich

Jeder Parkbesucher fürchtet sie: Schlangen – Warteschlangen natürlich! Da können diese noch so schön, detailverliebt, interaktiv oder mit verschiedenen Wartezonen gestaltet sein… warten macht doch den wenigsten Besuchern wirklich Spaß. Spätestens wenn man zum dritten Mal Andreas Türck wie anno dazumal in den X-Zonen des Free Fall Towers im Holiday Park begegnen „darf“, wünscht man sich doch sehr, einfach ohne Wartezeiten abkürzen zu können. Viel lieber würde man doch einfach bis zum Einstieg durchgehen, um noch mehr Fahrten auf der Lieblingsbahn machen zu können. Und genau diesen Wunsch erfüllen die großen Parks ihren Besuchern bereits gegen einen kleinen bis großen Aufpreis – je nach Umfang des Abkürzens. Ein Blick auf die verschiedenen Fast Pass Systeme in den vorgestellten Parks, zeigt auch recht schön, wie unterschiedlich die Konzepte und Individualisierungsmöglichkeiten eines solchen Passes mittlerweile sind. Da wir uns mit unserem Themenmonat gerade in England befinden, möchten wir euch hier die Fast Pass Systeme dreier großer englischer Parks vorstellen: Blackpool Pleasure Beach, Thorpe Park und Alton Towers.

In Blackpool Pleasure Beach hält man das Konzept des Fast Pass Systems noch recht übersichtlich. Es gibt drei verschiedene Varianten: Standard, VIP und VIP Plus. Auch die Anwendung ist recht einfach. Beim Standard Pass wartet man zwar keine Minute weniger, muss diese Zeit aber nicht in der Warteschlange verbringen. Man geht zur angegeben Zeit einfach zum Einstieg. Das VIP-Package verkürzt die Anstehzeit um 50% und bei VIP Plus wird sogar 90% eingespart. Ein komplettes Vordrängeln ohne anstehen zu müssen gibt es hier also nicht, aber die Wartezeit kann wenigstens mit Erkundungen im restlichen Park verbracht werden.

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So sieht das Gerät in Blackpool Pleasure Beach aus, das dem Besucher beim Reservieren der Zeiten hilft.

Bei Alton Towers und Thorpe Park ist das Prinzip recht gleich, gehören sie doch der gleichen Gruppe an: Der Merlin Entertainments Group. Bei beiden gibt es weitaus mehr Auswahlmöglichkeiten. Gleich 5 bzw. 7 verschiedene Varianten werden in den Parks angeboten. Die meisten bieten dabei unterschiedliche Ride-Pakete und berechtigen zum einmaligen Benutzten pro Attraktion der Fast Pass-Funktion. Aber beginnen wir zunächst mit Alton Towers. Wer die Warteschlange an den Hauptattraktionen hier umgehen möchte, muss sich gleich zwischen 7 verschiedenen Pässen entscheiden. 6 davon umfassen diverse Attraktionen zusammengefasst in einem Paket ganz nach Gusto: Für die kleinen Besucher gibt es z.B. das Young Explorers-Paket und für die Adrenalin-Junkies das Adrenaline-Paket. Dabei darf bei jedem Paket jede beinhaltete Attraktion nur einmal mit diesem Pass abgekürzt werden. Wem das zu wenig ist oder sich einfach nicht auf einige wenige Attraktionen festlegen möchte, der kauft sich einfach das Platinum-Pässchen und kann bei jeder Fahrt die Warteschlange links liegen lassen – so oft man möchte.

Ganz ähnlich funktioniert das auch beim Thorpe Park. Hier werden zwar nur 5 solcher Packages angeboten, dafür kann man einmalige Abkürzungstickets für viele Attraktionen einzeln dazu kaufen. Auch hier wir in 4 der 5 Pakete lediglich eine Fahrt auf jeder Attraktion genehmigt. Alles in allem handelt es sich hier also um sehr spannende und weiter ausbaufähige Angebote, an denen sich z.B. der Holiday Park mit seinem viel kritisierten „Drängelpass“ in der vergangenen Saison 2014 für dieses Jahr eventuell das ein oder andere abgeschaut hat.

Für eine genaue Auflistung aller in den drei vorgestellten Parks verfügbaren Fast Pass Systeme und Packages, schaut in die nachfolgende Bildergalerie. Hier sind die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

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Bilder © competitionanswers.co.uk, wikipedia.org, topdogdays.com, themeparktourist.com

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