Europapark – In 2,5 Sekunden auf fast 100 Stundenkilometer

Die Arme des austrainierten jungen Mannes liegen eng am Körper an, sein Blick ist konzentriert und sein Körper in höchster Spannung. Plötzlich hebt er die Arme über den Kopf, stößt sich mit den Beinen von der Plattform ab, und stürzt senkrecht 25 Meter in die Tiefe. Während des 2,5 sekündigen Falles beschleunigt sein Körper auf knapp 100 Stundenkilometer und landet am Ende in mitten einer riesigen Wasserfontäne in einem nur 2,70 Meter tiefen Wasserbecken, das ihn in nur wenigen Zehntelsekunden auf Null abbremst. Einige Sekunden, in denen das Publikum den Atem anhält vergehen, bevor der Springer aus den Fluten auftaucht um die Huldigungen der begeisterten Fans entgegen zu nehmen. Diesen und andere waghalsige Sprünge können noch bis zum 9. September 2012 zweimal täglich im Europapark Rust bewundert werden.

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Präzision ist besonders bei solchen Synchronsprüngen wichtig.

Aus Deutschland, Weißrussland,Frankreich, Brasilien, Mexiko und der Ukraine stammen die waghalsigen Springer, die ihren sportlichen Wettkampf nach olympischen Vorbild in der High Dive Show “Splash-Games” austragen und die Menschen mit Saltis, Schrauben und anderen Kapriolen von sich überzeugen wollen. Neben den sportlichen Höchstleistungen und einer Priese Humor kann die Darbietung am „Atlantica SuperSplash“ aber noch mit einem weiteren Highlight aufwarten, denn die deutsche Wettkämpferin ist keine geringe als die dreifache Europameisterin im Cliff Diving Anna Bader aus Baden Würtenberg. Auch wenn das Prinzip der der High Dive Shows in deutschen Freizeitparks kein ganz Neues mehr ist, kann die Darbietung im Europa-Park durchaus überzeugen, denn sowohl das sportliche Können, wie auch die Austattung der Show bewegen sich auf einem sehr hohen Niveau. Wir schlagen also vor: Packt die Badehose ein, schnappt das kleine Schwesterlein, und dann nichst wie raus nach Rust!

(c) Photo: Europapark

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