Rechtsradikale Drohungen zwingen Legoland Windsor zu temporärer Schließung

Fast filmreife Ereignisse haben sich vorletzte Woche im englischen Freizeitpark Legoland Windsor zugetragen. Ursprünglich war an dem Wochenende des 7. März ein privates Event geplant, für welches der Park gemietet und über 4.000 Gästen reservierte Tickets ausgehändigt wurden. Alles soweit ganz normal für Parks in der Nebensaison. Nur wurde dieses Event von einem muslimischen Forschungs- und Entwicklungsfond organisiert und war als Fun- und Spaßtag für Mitarbeiter, deren Angehörige, Kunden und Partner des Unternehmens gedacht.

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Seit Freitag hat das Legoland Windsor wieder regulär seine Tore geöffnet

Als rein religiöses Event dürften dass aber diverse, rechtsradikale Gruppierungen angesehen haben, die daraufhin sehr deutlich ihren Unmut über diese Veranstaltung im Internet ausgedrückt haben. Was als Shitstorm auf der Facebookseite des Legolands Windsor begann, endete in dermaßen wüsten Beschimpfungen, dass sich das Social Media Team aus dem Legoland gezwungen sah, die Facebookseite vorübergehend komplett vom Netz zu nehmen. Doch auch das hielt die Eventgegner nicht auf. Es folgten Drohungen via Telefon und E-Mail und so sah sich das Legoland Windsor nach Absprache mit der Polizei von Berkshire gezwungen, den Park und das Hotel zur Sicherheit der Gäste geschlossen zu lassen. Die Folge war vor allem der Unmut der Gäste aufgrund der extrem kurzfristigen Stornierung ihrer Buchung, aber die Sicherheit muss natürlich vorgehen. Der Park öffnete seine Tore am vergangenen Wochenende wieder regulär und wird hoffentlich in Zukunft von solchen Attacken verschont bleiben.

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