Millioneninvestition – Futuroscope erneuert Attraktionen

Frankreichs zur Zeit drittgrößter Freizeitpark, Futuroscope, überraschte vor Kurzem mit einer Ankündigung, deren Inhalt das Potential haben könnte, die regionalen Wettbewerber (zu denen man immerhin auch das Pariser Disneyland zählen kann) zu ärgern. In einem Zeitraum von vier Jahren will der Park 46 Millionen Euro investieren, um insgesamt fünf Attraktionshallen grundlegend zu erneuern. Der mit 45 Prozent größte Anteilseigner Compagnie des Alpes steuerte hierzu zehn Millionen Euro bei und auch der zweitgrößte Anteilseigner, das Département Vienne, ist mit acht Millionen Euro dabei.
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Atemberaubende Architektur: Das Kinémax.

Zunächst muss man hierzu wissen, dass Futuroscope kein Freizeitpark der klassischen Sorte ist. 1987 gegründet ist er so etwas wie ein Zukunftsmuseum der Videotechnologie – in mehreren Hallen werden verschiedene besondere Techniken präsentiert, so etwa in einer 4D-Attraktion zu Arthur und die Minimoys. Doch nichts ist älter als die Technik von gestern und so will nun auch Futuroscope nachrüsten. Betroffen sind die Hallen Kinémax, Images Studios, Solido, IMAX 3D und Tapis magique.

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Im Tapis Magique soll ein großer Thrillride entstehen – nur ein Teil der 46-Millionen-Euro-Investitionen.

Was genau mit der hohen Summe geschehen soll, ist noch relativ unklar, genau genommen wurde erst ein Detail konkret bekanntgegeben: In der Halle Tapis magique, die bisher einen riesigen, zweigeschossigen Kinosaal beherbergt, soll ein neuer, großer Thrillride entstehen. Die Kombination aus Videotechnologie und einer Thrillattraktion findet man bislang im Park nur selten, doch sie verspricht, ein echtes Highlight hervorzubringen.

Bildquellen: Wikipedia-Nutzer Denis Laming unter CC-Lizenz / Flickr-Nutzer Cochonou unter CC-Lizenz

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