Six Flags New Orleans – Wer hat es in den Recall geschafft?

Das ging schneller als erwartet! In einer HauRuck-Aktion hat sich das von Bürgermeister Mitch Landrieu eigesetzte Komitee gestern gegen die eingereichten Projekte von sechs Unternehmen entschieden, die an dem 60 Hektar großen Grundstück des ehemaligen Freizeitparks Six Flag New Orleans Interesse bekundet haben. Ursprünglich hätten es fünf der acht Projekte in die nächste Investoren Casting Runde schaffen sollen. “Ich sehe unser Vorgehen zwar als sehr streng und aggressiv an, aber wir wollen endlich Bewegung in das Projekt bringen”, erklärt Komitee-Mitglied Aimee Quirk. “Wir prüfen nicht nur ob die eingereichten Vorschläge vielversprechend sind, sondern auch ob der Antragsteller über die benötigten finanziellen Mittel verfügt. Und einige der Vorschläge waren in diesem Punkt einfach nicht realistisch, oder haben zu vieles offen gelassen.” Am Ende schafften es nur zwei Projekte in die nächste Runde: Das Outlet-Einkaufszentrum von DAG Development und ein 200 Millionen USD teures Freizeitpark Projekt von RCS Entertainment.

RCS Entertainment Houston Six Flags New Orleans   Wer hat es in den Recall geschafft?

Das schlechte Artwork eines weiteren RCS Freizeitpark Projekts in Houston, Texas

Der in Houston ansässige Entwickler RCS Entertainment plant das ehemalige Six Flag New Orleans in zwei Phasen wiederzueröffnen. In der ersten werden nur die bestehenden Attraktion als Vergnügungspark wieder in Betrieb genommen und in der zweiten sollen noch ein Wasserpark und ein Hotel folgen. Das Unternehmen strebt einen langfristigen Mietvertrag an, der jährlich eine Million USD fix und zusätzlich einen Dollar von jedem verkauften Ticket in die Haushaltskasse der Stadt New Orleans spülen soll. Addiert man zu diesen Zahlen noch 2.000 neu geschaffene Arbeitsplätze und die jährlichen Steuereinnahmen von rund 17,8 Millionen USD, wird klar warum das fünfköpfige Komitee gerade dieses Projekt in die nächste Auswahlrunde gelassen hat. Allerdings ist RCS Entertainment ein Neuling im Freizeitpark Business und die Mitglieder des Komitees machen auch keinen Hehl daraus, dass sie momentan das Einkaufszentrum dem Freizeitpark vorziehen. Eine endgültige Entscheidung wird Ende Dezember, Anfang 2012 erwartet.

Picture: Copyright RCS Entertainment

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