Universal Studios Korea – Die Probleme gehen in die nächste Runde

Das knapp 2 Milliarden Euro teure Projekt rund um die seit 2007 geplanten Universal Studios in Korea könnte erneut kurz vor dem Aus stehen, da es zu Problemen mit der Beschaffung des Grundstücks gekommen ist. Genauer gesagt, weigert sich die staatliche Korea Water Resources Corp. (K-Water) das Nahe Seoul gelegene Grundstück an die Lotte Group zu verkaufen. Laut K-Water musste diese schwerwiegende Entscheidung getroffen werden, da bis zum heutigen Tag keine finalen Baupläne vorliegen und auch noch kein ausländischer Investor offiziell ausgewiesen wurde. Gerade letzteres ist verwunderlich, da die NBCUniversal Tochterfirma “Universal Parks and Resorts” in das Projekt involviert ist und deren Beteiligung diese, von Anfang an bekannte, Auflage erfüllen würde.

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Das Bauvorhaben kämpft seit 2007 mit Problemen - Anklicken zum Vergrößern

Obwohl Universal Parks CEO Thomas Williams erst letzte Woche persönlich Korea besucht hat, ist der Inhalt seiner Gespräche mit Shin Dong-bin, dem Vorsitzenden der Lotte Group und Kim Moon-soo, dem Gouverneur von Gyeonggi unbekannt. Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass das Resort im schlimmsten Fall erneut auf Eis gelegt wurde. Nach dem Hick-Hack in Dubai, wäre dies bereits das zweite gescheiterte Universal Bauvorhaben innerhalb von wenigen Jahren. Garantiert gescheitert ist jedoch der erst im Dezember bekannt gegebene Zeitplan. Nach diesem hätten die Bauarbeiten an dem Freizeitpark, dem Wasserpark, dem CityWalk und den Hotels und Apartments, noch heuer beginne sollen. Die Eröffnung war für Anfang 2014 geplant.

Picture: Copyright Universal Resort Korea

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