Universal verrät Details zum neuen Wasserpark

Vor knapp 40 Jahren eröffnete der erste moderne Wasserpark der Welt in Orlando – Wet ‘n Wild. Erbaut wurde dieser vom SeaWorld-Gründer George Millay und später von Universal aufgekauft. Mitte 2015 kündigte Universal an, dass Wet ‘n Wild Ende 2016 für immer schließen wird. So innovativ Wet ‘n Wild in seiner Anfangszeit auch war, konnte er mit den heutigen Standards, die zum Beispiel Disney mit seinen zwei Wasserparks auf ein neues Level hob, nicht mehr mithalten. Daher war es keine große Überraschung, dass Universal neben der Schließung von Wet ‘n Wild, auch den Bau eines neuen Wasserparks mit dem Namen Volcano Bay ankündigte. Anfang dieser Woche gab Universal neue Details zum Wasserpark, welcher Mitte 2017 eröffnen soll, bekannt.

In dem pazifisch thematisierten Park werden auf einer Fläche von mehr als 11 Hektar vier verschiedene Themenbereiche entstehen:

Der 61 Meter hohe Vulkan Krakatau wird das Herzstück des Parks. Tagsüber werden beeindruckende Wasserfälle am Vulkan zu sehen sein und in der Nacht wird das Wasser in lodernde Lava verwandelt. Insgesamt werden drei Rutschen auf der Rückseite des Vulkans zu finden sein. Dabei werden alle eine Falltür als Einstieg bereithalten. Die Rutsche Ko’okiri Body Plunge wird ein Gefälle von 70 Grad aufweisen und direkt durch das Innerste des Vulkans führen, um schließlich durch ein Schwimmbecken zu rutschen. Kala and Ta Nui Serpentine Body Slides werden zwei miteinander verflochtene Rutschen sein, welche einen 40 Meter in die Tiefe stürzen lassen. Punga Racers wird hingegen ein High-Speed-Rennen durch vier verschiedene, geschlossenen Wasserrutschen auf Manta-förmigen Matten. Außerdem wartet eine geheime Attraktion in Krakatau. Noch hält sich Universal dabei allerdings bedeckt, verrät aber, dass es nichts Vergleichbares im Park geben wird.

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Von fast allen Stellen im Park ist der Vulkan Krakatau zu sehen.

Der nächste Bereich ist Wave Village, welcher am Fuße des Krakataus liegen wird und ein Ort sein wird, um die Sonne zu genießen und an sandigen Ufern zu entspannen. Dieser wird über ein Wellenbad verfügen, welches Wellen in verschiedenen Richtungen erzeugen kann. Zudem kann man am benachbarten Wasserbecken The Reef entspannen und zusehen, wie wagemutige Besucher auf der Rutsche Ko’okiri Body Plunge durch das Becken rasen.

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Der Lazy River lädt zum Entspannen ein.

Natürlich wurde auch an die Familien im Park gedacht. Genau für diese wird es den Bereich River Village geben. Die Besucher erwartet dort die Kinder-Wasser-Spielplätze Tot Tiki Reef und Runamukka Reef und die Mehrpersonen-Rafting Rides Honu und Ika Moana. Besucher, die es eher entspannter und ruhiger mögen, können sich im Kopika Wai Winding River durch versteckte Höhlen des Vulkans treiben lassen.

Neben den Rutschen im Vulkan gibt es einen weiteren Bereich für Adrenalin-Junkies: Rainforest Village. Mit dabei ist Maku, Nordamerikas erster „Saucer-Ride“, welcher Gäste durch drei enge Schalenkurven rutschen lässt. Eine ähnliche Anlage gibt es bereits auf Teneriffa im Siam Park. Die Dunkel-Rutsche Puhi beinhalten neben der rasanten Abfahrt einen Zero-Gravity-Drop. Die beiden Rutschen Ohyah and Ohno Drop Slides lassen Gäste am Ende aus einer Höhe von bis zu zwei Metern in das Auffangbecken fallen.

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Besucher erwartet auf der einen oder anderen Rutsche immer mal wieder eine Überraschung.

Universal selber sagte auf seinem eigenen Blog: „Das Ziel war hoch: Wie können wir einen Wasserpark entwerfen, welcher einzigartig auf der Welt sein wird? Was, wenn wir alles nehmen, was wir über das Bauen von einzigartigen Themenparks und Resorts wissen und dies nutzen um einen einmaligen Wasser-Themenpark zu entwerfen.

Universal mochte zudem viele Ärgernisse für Besucher beseitigen, so dass diese sich nur auf das Vergnügen konzentrieren können. Das größte davon dürfte wohl das Anstellen für die Wasserrutschen sein. Hier verspricht der Parkbetreiber, dass dies im neuem Wasserpark nicht mehr nötig sein wird. Über weitere Details hüllt sich Universal aber im Schweigen. Allerdings kam diese Woche ans Licht, dass Wet ‘n Wild RFID-Armbänder (Disney-World nutzt mit seinen Magic-Bands diese Technology bereits) testet. Gäste können sich anhand dieser Bänder in eine Virtuelle Warteschlange anstellen und zu einem gewissen Time-Slot zur Attraktion zurückkehren. Ob dies bereits die Testläufe für Volcano Bay sind, bleibt abzuwarten.

Die neuen Details setzen die Messlatte für andere Wasserparks tatsächlich ziemlich hoch. Wir sind gespannt, welche Geheimnisse über Volcano Bay Universal in naher Zukunft noch enthüllen wird und sind gespannt auf die Eröffnung 2017.

Pictures: Universal Creative

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