Freizeitparks

Schreien verboten – Japans Freizeitparks zur Corona-Zeit

verfasst von Chrisi

Wir dachten ja wirklich, wir hätten schon alle Regeln und Maßnahmen zum Thema Freizeitparks während der Corona-Zeit gelesen und darüber ausführlich berichtet. Ja, wir glauben, wenn ihr uns nachts um 3 aufweckt und nach den Corona-Regeln fragt, wir sicher gebetsmühlenartig mit „Abstand halten, Maskenpflicht, Hände möglichst oft desinfizieren und richtigem Hust-Verhalten“ antworten. Doch Japan wäre nicht Japan, wenn es hier nicht etwas andere Regeln gäbe, die uns dann trotz der schwierigen Zeiten zum Schmunzeln bringen. Mehrere Freizeitparkbetreiber haben gemeinsam eine Guideline entwickelt und in dieser wird Freizeitparkbesuchern empfohlen, auf Achterbahnen und Attraktionen nicht mehr zu schreien.

Durch lautes Sprechen und Schreien werden besonders viele Aerosole verbreitet und genau in denen befinden sich besonders viele Coronaviren, die eben zur Ansteckung führen können, vor allem dann, wenn der komplette Achterbahnzug durchrast.
Für uns Freizeitpark-Enthusiasten wäre es sicher kein Problem, eine Achterbahnfahrt im Stillen durchzuhalten und die Fahrt von ganzem Herzen und in Stille zu zelebrieren, aber die Stimmung im Park sollte durchaus anders sein. Einen Vorgeschmack, wie so eine Fahrt ohne Schreien und Jubeln aussehen könnte, hat uns das Fuji-Q-Highland per Video mitgebracht: sehr vorbildlich wird hier ohne einen Mucks und mit Maske die Achterbahn genossen.

Copyright Pictures: Fuji-Q

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Chrisi

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