Taron – Die Neuheit im Phantasialand?

Am heutigen späten Nachmittag versetzten findige Fans ganz Freizeitpark-Deutschland in Feierlaune. Der Grund: Beim Deutschen Patent- und Markenamt wurde ein neuer Eintrag des Phantasialands entdeckt. Taron, so der Name der neu eingetragenen Wort- und Bildmarke liefert endlich neuen Zündstoff für die ins Stocken geratenen Diskussionen über die Neuheit im Phantasialand.
Was könnte Taron sein? Die Hauptattraktion in Klugheim? Ein Restaurant? Ein Hotel? Oder doch etwas ganz anderes? All diese Fragen schwirren derzeit durch die zahlreichen Foren und doch wird es wohl vorerst keine offizielle Antwort darauf geben. Grund genug also, dass auch wir uns auf die Suche nach Taron begeben.

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Die Bildmarke wurde erst kürzlich eingetragen

Fragt man die Suchmaschinen um Hilfe, findet man schnell mehrere Ergebnisse. So ist Taron unter anderem ein Volk in Myanmar, ein Quellfluss des Chindwin, ein Dialekt in Trentino oder gar eine Weinmarke. Interessant wird es jedoch, wenn man in die Geschichte Armeniens blickt. Dort nämlich bezeichnet Taron ein großes Gebiet im Süden des historischen Armeniens. Schaut man sich dieses Gebiet nun genauer an, findet man große, dunkle Felsformationen mit alten, fast schon mystisch anmutenden Burgen und Klostern. Auch Basaltsäulen, wie man sie schon jetzt auf der Baustelle in Brühl ausmachen kann, findet man bei genauerer Suche in den Tiefen des Internets. Das nun entdeckte Logo wollen wir nun auch einmal genauer unter die Lupe nehmen: Die großen hölzernen Lettern – ja fast schon nordische Runen – sind mit Widderköpfen verziert: Zwei kleine, goldene Köpfe links und rechts des Ts und ein großer, mächtiger Kopf in der Mitte des O. Und auch hier wieder der Schwenk nach Armenien, der Heimat des armenischen Mufflon.

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Basaltsäulen im heutigen Armenien

Taron, das bergige Gebiet im historischen Armenien also als Vorlage für Klugheim? Macht es uns das Phantasialand diesmal wirklich so einfach? Andererseits, warum sollten sie es anders machen? Mit Chiapas haben die Brühler bereits bewiesen, wie man eine reale Landschaft perfekt in einen Freizeitpark holt und wohl kaum einer wäre enttäuscht, wenn man auf diesem Niveau weitermacht.
Dennoch bleibt es abzuwarten was die kreativen Köpfe des Phantasialands sich diesmal überlegt haben. Eines jedoch scheint sicher: Taron wird Teil der jüngsten Geschichte des Phantasialands.

Bilder Copyright: Phantasialand/Deutsches Patent- und Markenamt, Mediacrat

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