Das Warten auf Chiapas – neue Bilder von der Baustelle

Gespannt verfolgen Beobachter des Phantasialands  momentan den Bau der neuen Wasserbahn Chiapas, für die der Park mehr ausgegeben hat, als je für eine andere Attraktion. Über den Tag der Eröffnung ist nur bekannt, dass er im Jahr 2013 liegen soll – und obwohl es derzeit sommerlicher nicht sein könnte und die großen Ferien in Nordrhein-Westfalen bald schon zur Hälfte um sind, haben die Testfahrten der Bahn zuletzt anscheinend noch nicht begonnen. Die mexikanische Thematisierung ist allerdings beinahe fertig gestellt und aktuell werden offenbar schon erste Tests mit den Wasserfällen durchgeführt. Trotzdem könnten bis zur endgültigen Fertigstellung noch einige Wochen vergehen.

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Das mexikanische Theming scheint schon fast fertig gestellt sein – hier die Baustelle am heutigen Donnerstag.

Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass das Phantasialand die neue Attraktion ankündigte und seitdem war das Projekt oft das Topthema im freizeitparkinteressierten Teil der Internetgemeinde. Daran könnte der Park selbst einen entscheidenden Anteil haben, denn – wie im Phantasialand üblich – verzichtete man auf detaillierte Informationen direkt zu Beginn. Das gab Diskussionen und Spekulationen natürlich Auftrieb, insbesondere die Frage nach dem Hersteller und dem genauen Attraktionstyp wurde ausführlich diskutiert. Im Dezember 2012 konnte dann, zumindest in der Herstellerfrage, relative Klarheit geschaffen werden, als auf der Baustelle ein verpackter, armgroßer Gegenstand fotografiert wurde – inklusive Intamin-Klebeband.

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Teile der Strecke, auf der bald Testfahrten beginnen könnten. Weitere Bilder gibt es unten in der Galerie.

Doch was wissen wir inzwischen über Chiapas? Das Phantasialand hat in drei Etappen Informationen bekanntgeben: Zunächst im Juni 2012 mit einem detaillierten Modell, dann im Spätherbst desselben Jahres mit einem ersten Plakat und dann im Juli 2013 mit einer zweiten Plakatwand. Daraus ergibt sich ein mexikanisch thematisierter Log Flume mit ungewöhnlichen technischen Eigenschaften und einem ungewöhnlichen Fahrverlauf. Die sechs Minuten lange Fahrt führt über fünf Fahrtebenen, beinhaltet drei Abfahrten inklusive Rückwärtsschuss, einen in Europa einzigartiger Camelback sowie eine weltweit mit 53° einzigartig steile Abfahrt. Zudem ermöglicht moderne Technik ermöglicht unter anderem ein schnelleres Rotieren der Boote und einen sanfteren Kettenlift. Insgesamt wird die Bahn von 29 Booten befahren, jedes von ihnen bietet jeweils Platz für sechs Fahrgäste, die hintereinander sitzen. Für den Themenbereich und die Attraktion wurde darüber hinaus ein eigener Soundtrack komponiert, welcher von einem großen Orchester eingespielt wurde. Angesichts dieser – für einen Log Flume ungewöhnlichen – Eckdaten könnte sich das momentane Warten also durchaus lohnen.

Alle Baustellenbilder vom 8. August:

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Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Ostermann für die Bereitstellung der Baustellenbilder.

Bildrechte: Thomas Ostermann

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