Neue Wasserattraktionen im Eifelpark – Aufwind setzt sich fort

Für den Eifelpark hätte sein fünfzigstes Jubiläum im Jahr 2014 ein ziemlich trauriges werden können, denn Ende 2012 war sein Betreiber Bernd Capellen, der den Park seit knapp einem Jahrzehnt besessen hatte, mit seinem Latein am Ende. Mit der Gemeinde stritt er sich um Pachtzahlungen und die Besucherzahlen sanken immer weiter – zuletzt sollen es nur noch 50.000 gewesen sein. An der Insolvenzanmeldung im Dezember 2012 führte kein Weg mehr vorbei. Capellen betrieb den Park noch im Jahr 2013, um seinen Wert zu erhalten, doch der Insolvenzverwalter machte sich in der Zwischenzeit auf die Suche nach einem Nachfolger.

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Eine der Neuheiten des letzten Jahres: Die Familienachterbahn Eifel-Blitz

Im Oktober 2013 war es dann soweit: Nadine Löwenthal, Tochter der Betreiber des Skyline Parks, und ihr Ehemann Alexander Goetze erhielten den Zuschlag und machten sich sogleich an die Arbeit – mit einer Investition von mehr als dreieinhalb Millionen Euro. Die Familienachterbahn Eifel-Blitz, verschiedene Autoscooter, ein Karussell und weitere Attraktionen entstanden auf diese Weise. Darüber hinaus wurde alles gründlich renoviert und in den Tierpark investiert. Die Resonanz gibt der Strategie von Löwenthal und Goetze Recht: Bereits am ersten Saisontag fanden 11.000 Besucher ihren Weg in den Park und 162.000 Besuche konnten am Jahresende verzeichnet werden, mehr als drei Mal so viele wie zuvor – und sogar deutlich über dem langfristigen Besucherziel von 120.000 im Jahr.

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Die Baustelle der beiden 2015er-Neuheiten am sogenannten Tapsiplatz im letzten Jahr: Vorne entsteht wohl ein JetSki von Zierer, hinten ein Splashbattle von SBF Visa.

Aufgebaut durch diesen Erfolg wird auch 2015, in der zweiten Saison unter neuen Besitzern, weiter investiert: Die Namen der beiden großen Neuheiten waren schon im letzten Jahr bekannt, doch nun ist auch bestätigt, was sich hinter diesen verbirgt. So handelt es sich bei der Gondorfer Piratenschlacht um einen Splash Battle, geliefert wahrscheinlich vom italienischen Hersteller SBF Visa, und bei der Eifler Wasserjagd dem Augenschein nach ein JetSki im Krokodilstil von Zierer. Auch entsprechende Konzept-Fotomontagen sind verfügbar (vgl. Bilder). Der Eintrittspreis muss im Gegenzug deutlich nach oben angepasst werden: Statt 13,50 Euro werden künftig 15,50 Euro fällig – und für eine Jahreskarte zahlt man 48 statt 38 Euro.

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Trotzdem bleibt die Entwicklung des Eifelsparks unter den neuen Betreibern natürlich eine Erfolgsstory; das Parkangebot haben sie seit ihrem Antritt deutlich verbessert. Wir verfolgen gespannt die Zukunft des Parks, die Löwenthal und Goetze nach eigenen Angaben bis 2018 bereits durchgeplant haben.

Bilder Copyright: Eifelpark

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